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DAS RUHRGEBIET ist eine der größten Industrieregionen Europas, bekannt für ihre Steinkohle und die großmaßstäbliche Produktion von Stahl und Koks. In den 80er Jahren war der unvermeidliche Niedergang dieser Schwerindustrie eine Tatsache, und die meisten Berg- und Stahlarbeiter wurden arbeitslos. Die Internationale Bauaustellung IBA Emscherpark leitete Städte übergreifend in der ganzen Region den notwendigen Strukturwandel ein.

Neue Betriebe aus innovativen Sektoren wurden angezogen. In der beeindruckenden Landschaft von alten Bergwerken, Hochöfen, Koksfabriken und Kohleminen sind mittlerweile Museen, Ausbildungs- und Wissenschaftszentren beherbergt. Das dichte Netz von Eisenbahnen, Straßen, Gasrohren und Transportbändern ist teilweise aufgegangen in neuen industriellen Landschaftsparks. Der Reichtum an Industriedenkmälern und deren großflächigen Neunutzungen sind einzigartig in ihrem Umfang, ihrer Komplexität und Vielfalt.

Die Zeche Zollverein ist das prominenteste Beispiel Industriearchitektur, die vor dem Abriss bewahrt geblieben ist. Mittlerweile hat die Unesco das Ensemble zum Denkmal erklärt. Ein neuer Masterplan für das gesamte Gelände (OMA, Rem Koolhaas) schafft den Rahmen fär eine Vielzahl Nutzungen, deren gemeinsamen Nenner Kultur und Design sind. Die ebenfalls durch Rem Koolhaas entworfene Kohlenwäsche ist zentraler Anlaufpunkt mit Besucherzentrum und Ruhrmuseum. Neben dem Designzentrum (Norman Foster) und dem choreographischen Zentrum (umgestaltet durch Christoph Mäckler Architekten) ist die Kokerei Zollverein mit ihrer charakteristischen Anordung von Öfen und Schorsteinen das wohl beeindruckendste Bauwerk. Die Schule für Design und Management entworfen durch die japanischen Architekten SANAA besetzt als archetypisches Gebäude prominent den Zugang zum Gelände.

Im Duisburger Innenhafen, einem weiteren IBA-Projekt, wurden Getreidespeicher umgenutzt zu Büros und einem Museum (Herzog & De Meuron) und werden ergänzt durch neue Wohnbauten. In den Kohlebunkern des Landschaftsparks Duisburg-Nord sind Gärten realisiert, während man in den alten Hochöfen tauchen oder klettern kann.


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Architektur von u.a. Ahlbrecht & Scheidt, Heinrich Böll, Hans Krabel, Christoph Märkler Architekten, Herzog & De Meuron, Benthem Crouwel, OMA Rem Koolhaas, Foster and Partners, SANAA und vielen anderen





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